Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

In der Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen werden in den meisten Fällen die Eltern intensiv in die Behandlung mit einbezogen. Am Erstgespräch sollten nach Möglichkeit das Kind / der Jugendliche zusammen mit einem oder beiden Sorgeberechtigten teilnehmen. Im Verlauf wird dann gemeinsam entschieden, ob Termine alleine mit dem Kind, mit den Eltern oder gemeinsam am sinnvollsten sind.

Jugendliche ab 15 Jahren haben die Möglichkeit, selbstständig (im Einzelfall auch ohne die Zustimmung der Eltern oder Sorgeberechtigten) eine Therapie zu beginnen und zu beantragen.

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Schweigepflicht

Zu jeder einzelnen Therapiestunde, jedem Gespräch sowie zu Tests und auszufüllenden Fragebögen werden von dem Therapeuten Notizen angefertigt. Alle Informationen, die Sie dem Therapeuten geben, sowie dessen sämtliche Aufzeichnungen sind selbstverständlich streng vertraulich. Wenn der Therapeut mit jemand anderem (z.B. einer Lehrerin) über Ihr Kind reden möchte, müssen Sie und Ihr Kind die andere Person erst schriftlich von der Schweigepflicht entbinden. Dies ist sehr wichtig und ermöglicht Vertrauen und Offenheit. Die Schweigepflicht des Therapeuten gilt auch gegenüber den Eltern und erleichtert es Kindern und Jugendlichen, in der Therapie Sorgen und Nöte anzusprechen, von denen die Eltern nichts (oder noch nichts) wissen sollen.
Es entscheidet immer der Patient, ob und welche Informationen vom Therapeuten an wen weitergegeben werden dürfen oder sollen.

Einverständnis-Austausch